Brigitta Gerber
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Liebe Leserin, lieber Leser - es lag auf der Hand! Bei unserer Kritik am geplanten Multiplexkino und am Stadtcasino-Neubau tauchte ein Argument mit grosser Regelmässigkeit immer wieder auf: Vom Birsig- und Leimental aus sei der Zugang zur Stadt zu den unterschiedlichsten Tages- und Nachtzeiten sehr ungastlich.

Öffnung des Birsig - eine ‚Rivietta' für Basel!


Am Tag ein schwer begehbarer Kleiderladen in der Steinenvorstadt, nachts ein - etwas salopp gesprochen - übergrosser Fudischuppen bis zum edlen Stadttheater in der Steinentorstrasse - beide Strassen immerhin belebt. In der Mitte aber der Birsigparkplatz - ein unübersichtlicher, verwahrloster Autoabstellplatz auf teuerstem städtischem Grund. Mit anderen Worten: Das schmale Tal, der Landschäftler Zugang zur Stadt - unser Ausgang aus der Stadt, ist zwischen Heuwaage und dem Barfüsserplatz unattraktiv und wurde in den letzten Jahren städteplanerisch völlig vernachlässigt. Aber lasst uns träumen: Stellt euch vor, wie wunderbar doch eine Freilegung des Birsig zwischen Heuwaage und Barfüsserplatz wäre. Eine kleine, belebte Flaniermeile am plätschernden Flüsschen, ähnlich dem Flussabschnitt vor der Heuwaage. Lauschige urbane Plätzchen inmitten der Häuserzeilen, um vor oder nach dem Kino gemütlich etwas trinken zu gehen, am Mittag sich in der Sonne zu räkeln und vegetarisch zu essen, Kinder herumrennen zu lassen - ohne Angst zu haben, sie könnten überfahren werden. Wäre das nicht wunderbare Stadtromantik?! Und selbstverständlich für die Innenstadt eine tolle Aufwertung. Die Idee wurde schon länger in Architekturkreisen gesponnen und immer wieder andiskutiert. Die ETH-Studentin Nora Marti hat sie schliesslich aufgenommen, ihr ein mögliches Gesicht gegeben und in einem Wettbewerb präsentiert. Das hat weite Kreise angesteckt. So ist es dem Initianten Andreas Tereh von unserer Schwesterpartei, den Grünen, gelungen, ein breit abgestütztes Komitee zu bilden, dem auch BastA! angehört, und die Initiative "Öffnung des Birsig - eine ‚Rivietta' für Basel!" zu lancieren. Ein städtisches Projekt für die Seele mit garantiert mehr Sonnenschein und weniger Durchzug als künftig im Messeplatztunnel, der sogenannten "CityLounge"!


Wir brauchen jetzt also 3000 Unterschriften. Das ist zwar nicht wenig, aber wenn sich viele engagieren, werden wir es schaffen. Unterschriftenbogen können auf unserer Website unter www.basta-bs.ch heruntergeladen und ausgedruckt werden. Wir danken bereits jetzt für jede gesammelte Unterschrift und freuen uns auf ein entspanntes Bierchen an der Basler Rivietta!

Brigitta Gerber


... zu weiteren Vorstössen siehe homepage BastA!
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